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Sterilisation des Mannes als Verhütungsform

Vasektomie ohne Skalpell - Nähere Informationen

Empfängnisverhütung spielt oft bei jungen Menschen eine Rolle, die sich zu jenem Zeitpunkt noch keine Kinder wünschen. Aber auch einige Jahre später, wenn beispielsweise bereits eine Familie gegründet wurde, wird die Verhütung wieder relevant. Allerdings geht es nunmehr darum, keinen weiteren Nachwuchs oder generell keine Kinder bekommen zu wollen. Es werden Vor- und Nachteile unterschiedlicher Verhütungsmittel abgewogen, doch im Grunde wünscht man sich eine Methode, die unkompliziert und trotzdem sicher ist. Die Sterilisation fasst beides zusammen.

Der einzige Nachteil, den eine Sterilisation aufweist, ist das Risiko einer Operation. Lässt sich eine Frau unfruchtbar machen, muss der dafür notwendige Eingriff unter Vollnarkose stattfinden und auch postoperativ dauert es eine Zeit bis sich eine Frau auskuriert hat. Anders ist das bei der Sterilisation des Mannes, die Vasektomie oder Vasoresektion genannt wird. Der Eingriff ist relativ unkompliziert und kann in Lokalanästhesie stattfinden. Wird die Vasektomie von einem erfahrenen Urologen durchgeführt, sinkt das Risiko auf ein minimales. Die Vasektomie bietet sich für Männer an, die sich sicher sind niemals mehr Kinder bekommen zu wollen. Sie ist als lebenslange Verhütung angelegt.

Die Vorzüge der Sterilisation beim Mann sind vielfältig. Ganz oben steht die Dauerhaftigkeit. Ist ein Mann sterilisiert, muss er sich in der Regel keine Gedanken mehr über Empfängnisverhütung machen. Angemerkt sei hier jedoch, dass eine Sterilisation natürlich nicht wie das Kondom vor sexuell übertragbaren Krankheiten schützt, da die Erreger nach wie vor über Körperflüssigkeiten und Schleimhäute weitergegeben werden. Einer Schwangerschaft beugt die Vasektomie aber am sichersten vor – ein weiterer Vorteil. Sie weist einen Pearl-Index von 0,1 auf, was der Sicherheit der Antibabypille entspricht. Der dritte Vorteil der Vasektomie sind die geringen Kosten. Da der Eingriff normalerweise nicht aus medizinischen Gründen vorgenommen werden muss, können die Kosten nicht von den Krankenkassen übernommen werden. Allerdings ist die Sterilisation auf längere Sicht wesentlich günstiger als andere Verhütungsmittel, die nur kurzfristig wirken. Durch Dauerhaftigkeit, Sicherheit und Kosten erweist sich die Vasektomie als gleichsam zuverlässige und einfache Methode zu verhüten. Ein Grund dennoch zu zögern ist für einige Männer sich einem operativen Eingriff unterziehen zu müssen. Die Bedenken sind nicht unberechtigt, denn eine OP, ganz egal wie unkompliziert sie sein mag, geht nie völlig ohne Risiko vonstatten.

Die Sterilisation gehört nichtsdestotrotz zu den risikoärmsten Eingriffen und ein erfahrener Operateur und kompetener Arzt wie Dr. Fürst weiß seinen Patienten die Angst zu nehmen. Er führt beispielsweise in seiner urologischen Ordination eine sehr gewebeschonende Variante der Vasektomie durch, durch die der Patient im Nachhinein geringere Schmerzen hat. Die sogenannte No-Scalpel Vasektomie von der hier die Rede ist, steht im Gegensatz zur Ligaturtechnik, der konventionellen Operationsmethode. Während die Art den Patienten zu sterilisieren und das Ergebnis identisch sind, unterscheiden sich die beiden Operationstechniken im Wesentlichen darin, wie die Haut am Skrotum geöffnet wird.

Wie bei anderen Eingriffen oftmals auch, findet bei der Ligaturtechnik ein Skalpell Verwendung. Es wird ein kleiner Schnitt entweder links und rechts oder mittig an der Hodensackhaut vorgenommen. Die No-Scalpel Vasektomie benötigt kein Skalpell. Mittels Spezialinstrumenten wird die Haut minimal in Punktform geöffnet und weiter gedehnt, um die Samenleiter, die sich links und rechts im Skrotum befinden, freilegen zu können. Diese werden nun durchtrennt und einige Zentimeter davon werden entfernt. Es entstehen dadurch offene Enden an den Samenleitern, die umgeschlagen und abgebunden werden, oder alternativ verödet. Ab diesem Zeitpunkt ist der Mann zwar immer noch zeugungsfähig, es können aber keine neuen Samenzellen mehr durch die Samenleiter transportiert werden. Nachdem die Hodensackhaut wieder verschlossen wurde, kann sich der Patient nach einer kurzen Erholungsphase in Begleitung auf den Weg nach Hause begeben. Dort ist eine Schonungsfrist einzuhalten bis der Mann wieder seinem Alltag nachgehen kann. Meist genügt es sich liegend zu schonen ohne Medikamente einnehmen zu müssen.

Der Urologe wird seinen Patienten nach einigen Wochen zu einer Nachuntersuchung einladen, in der überprüft wird, ob keine Spermien in der Samenflüssigkeit zu finden sind. In diesem Fall war die Vasektomie erfolgreich und der Mann ist zeugungsunfähig.

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Vasektomie-Experten in Österreich

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